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 Jagdberichte 2009
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Jagdbericht vom 10.10.2009

11. Niederlausitzer Hubertusjagd in Lukau

Auch dieses Jahr sollte es uns wieder in die schöne Niederlausitz führen, denn Jagdherrin Malin Ochmann lud zur 11. Hubertusjagd in Lukau ein.

Da es am Freitag, den 09.10.2009 gleich nach der Arbeit losgehen sollte, machte ich mein Pferd schon am Donnerstag Abend “ Jagdhüsch”, denn ich muß meinen Schecken immer von oben bis unten waschen und eindecken. Ansonsten wäre alle Mühe umsonst...
Da ich am Freitag kurzfristig Urlaub bekam, war ich schon früh in Böhme, um mich zu vergewissern ob ich noch ein sauberes Pferd vorfinden würde. Sauber schon, aber ein Eisen fehlte und Sadun lahmte - Super diese Jagd fiel für mich ins Wasser.

Für mich stand jedoch fest, das ich trotzdem mitfahren wollte. So gesellte ich mit zu unserem Master und Marita in den LKW, um mit 12 Koppeln und Masterpferd Wilma, den Weg wieder in Richtung Osten aufzunehmen.
Nach siebenstündiger Fahrt und etlichen Staus kamen wir an unserer Unterkunft von Familie Stirnal bei Lukau an. Dort wartete Hans schon auf uns.
Hans ist auf dieser Jagd unser einziger Pikör und ein Schleppenleger hatten wir auch noch nicht. “ Das ergibt sich morgen schon “, meinte unser Master nur ganz zuversichtlich.
Wir hatten nur kurz Zeit um uns frisch zu machen. Dann fuhren wir nach Lukau, wo wir in dem wunderschön restauriertem Dom ein Konzert der Les Trompes du Val du Rhin stattfand.
Es war ein sagenhaftes Konzert - Wunderschön!
Die verschiedenen Melodien umrahmten selbstverfaßte Gedichte, die jeden in den Bann zogen.

Am nächsten Morgen herrschte schon früh reges Treiben auf dem Hof Stirnal. Als wir noch am Frühstückstisch saßen, machten sich 38 Reiter auf den Weg nach Lukau, wo um 10 Uhr die Hubertusmesse stattfand.
Um 11 Uhr nahmen Reiter und 20 Gespanne auf dem Marktplatz Aufstellung. Hier erfuhr Herr Stirnal, das er die ehrenvolle Aufgabe des Schleppenlegers übernehmen sollte. Er nahm Stolz diese an.
Zur Unterstützung an den Hunden meldete sich eine junge Dame. Sie sagte, sie sei schon mal an den Hunden geritten, jedoch hätte sie jetzt nur eingeliehenes Pferd. Aber wenn sie dürfte, dann würde sie gerne einspringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, klappte  es ganz gut - Danke Carmen! Wir hoffen es hat Dir gefallen.

Marita und ich landeten auf einem Kremser mit einem gemischten Chor, die super Stimmung verbreiteten. Wir fühlten uns gleich wohl, jedoch war ich schon etwas traurig das ganze nur als Zuschauer verfolgen zu müssen.

Die Stecke führte 20 km über Wiesen und Felder. So hatten die vielen Zuschauer auf den Kremsern immer die Möglichkeit das Geschehen genau zu beobachten. Während der 12 Schleppen stellten die 30 wirklich einfachen Hindernisse für die meisten Reiter keine Schwierigkeiten dar.
Die Hunde arbeiteten sauber und laut - es war schön ihnen zu zuschauen. Auf der dritten Schleppe kreuzte Wild den Weg und einige Hunde ließen sich verleiten, jedoch waren beim Anlegen der nächsten Schleppe alle wieder vollzählig.
Nach 7 Schleppen fand ein ausgedehnter Stop von fast einer Stunde statt, danach ging es stramm weiter.

Um 17 Uhr kamen alle heil, aber sichtlich geschafft von der langen Jagd am Halaliplatz im Gewerbegebiet in Lukau an. Von hier aus löste sich das ganze Spektakel auf.
Nachdem wir Pferde und Hunde versorgt hatten, gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause, um uns dann auf den Rückweg nach Hause zu machen.
Der Rückweg dauerte zum Glück nur vier Stunden und wir waren froh wieder daheim zu sein.

                                                              Svenja Mönchmeyer

Bericht zur XVI. Gestütsjagd am 04.10.2009 in Köthen

Pünktlich um 11 Uhr bricht die Jagdgesellschaft fein gewandt auf zur Hubertusmesse in Krausnick - wie jedes Jahr der Auftakt der vom Jagdherrn Bruno Hettich veranstalteten Gestütsjagd.
Man sei hier beim Abritt Nieselregen gewohnt- heißt es. Aber das Wetter zeigt schwärmerisch warme Sonnenstrahlen, zarte Windboen, Waldwege die zum Bummeln einladen und plötzlich stellen wir fest, das wir galoppieren müssen, um rechtzeitg an der Kirche zu sein.
Pastorin Heide steht schon zum Empfang bereit, die Kirche herbstlich zum Erntedank geschmückt, feine musikalische Klänge aus dem Kreis der Reiter verwöhnen das Ohr und der ungewöhnlich Anblick artiger Meutehunde am Altar, das Auge fest an ihren Master gerichtet sorgen für eine unvergeßliche Stimmung.

Anschließend Aufstellung im nahen Maisfeld, erwartungsvoll werden Master Hinrich Mönchmeyer und seine Begleiterinnen mit der Brandenburger-Meute begrüßt.
Schnell noch der Bügeltrunk und alles ist bereit zum Aufgalopp. Die Pferde sind aufgeweckt aber nicht mehr zu heftig, die Wege führen in langen Bögen geradeaus, für die Hunde ein leichtes Spiel.
Die Hindernisse sind vom Vortag zum teil noch bekannt und mehrheitlich im Flug überwunden, so daß alle Reiter glücklich und unfallfrei an den Ausgangsort zurückkehren.

Nach glücklichem Halali und Dank an den Hunden warten Kaffee und Kuchen. Außerdem ist vom Wildschweinbraten des Vortages noch reichlich vorhanden, daß ein weiteres Mahl die Grundlage für ein gemütliches Zusammensein bildet, bei dem ausgedehnte Schilderungen der herrlichen Jagderlebnisse im Vordergrund stehen.

                                                           Gabi Zorn

Bericht zur XIX. Großen Märkischen Jagd am 03.10.2009 in Köthen

Der Brandenburger Hunting Club veranstaltete diese Schleppjagd mit seinem Jagdherren Nicola Bröker und Dr. Tim Bröker.

Ca. 25 Berliner und Brandenburger Jagdreiter und zahlreiche Zuschauer hatten sich beim Stelldichein am Dorfplatz eingefunden. Es spielten der “Jagdhornbläserkreis Berlin-Heiligensee”, die ca. 14 Koppeln der Brandenburger-Meute wurden geführt von Master Hinrich Mönchmeyer, Svenja Mönchmeyer und Mira Schumann.
Das Wetter war für die Hunde ideal, ca. 15-17° C und die Sonne schob sich immer mehr durch die Wolken, worüber sich die Reiter sehr freuten.
Unter den Reitern war auch ein internationaler Gast, eine junge Französin aus Paris nahm zum ersten Mal an einer Schleppjagd und war überaus begeistert.
Die Hunde liefen hervoragend und schnell. so daß die 18 km Jagdstrecke ein Genuß für die Reiter waren.
Nach erfolgreicher Jagd fand die Curèe auf dem “Gestüt am Pichersee” am Lagerfeuer statt.

Am Abend folgte das traditionelle Wildschweinessen im Forsthaus, gesponsert von Bruno Hettich, dem Jagdherrn des nächsten Tages.
Familienmitglieder der Familie Bröker und zahlreiche Helfer rundeten das Essen mit köstlichen Beilagen und Dessert ab.

                                                                           Beate Lange

Jagdbericht 27.09.2009 Berlin - Müggelheim

Die alljährliche Schleppjagd mit der Brandenburger-Meute

Wie in den vergangenen Jahren fand die Müggelheimer Schleppjagd bei mir im Revier statt.
Seit einigen Jahren begleiten wir, die Mitarbeiter und ich als Revierförster diese Jagd. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir beide Wünsche die der Reiter und die des Försters unter einen Hut hatten.Heute können wir sicher sagen, daß für beide Seiten (sind es eigentlich noch zwei Seiten?) diese Müggelheimer Jagd ein schönes Erlebnis ist. Die Reiter loben die interessante und abwechslungsreiche Strecke, die Zuschauer sind voll des Lobes über das bunte Feld und im gemeinsamen Umgang hat sich eine positive Routine eingestellt.

Schwierige Passagen werden durch die Kollegen gesichert, die Hunde werden mit Frischwasser versorgt. Die Ortskenntnis macht sich da schon gut bemerkbar. Falls ein Hund sich verirrt, erschöpft oder leicht verletzt ist, haben wir diesen schnell unter unseren Fittichen und können ihn versorgen. So hat sich in den Jahren ein gutes Miteinander gefunden.

Der Schleppenleger Bodo Moritz hat durch die Jahre eine ebenso gute Ortskenntnis und kann nach Absprache mit mir die Länge der Strecke zum Ende der Jagd so ausrichten, daß die Hunde, Pferde und auch die Reiter wohlbehalten und immer munter ankommen.

Für diese gute Zusammenarbeit mit dem  Master Hinrich Mönchmeyer von der Brandenburger-Meute möchte ich mich daher bedanken.

Da mein Pferd mit seinem Westernsattel nicht ganz ins Bild paßt, habe ich bis jetzt noch nicht als Reiter teilgenommen, aber eventuell ergibt es sich ja noch.

                                                                         Andreas Scheller
                                                                            Revierförster

Bericht zur IV. Potsdamer Parforcejagd am 27.09.2009 in Potsdam-Parforceheide

Der Brandenburger Hunting Club organisierte anläßlich der Charterfeier des Fördervereins Jagdschloß Stern eine kleine Schleppjagd in der Parforceheide bei Potsdam.

Das Jagdschloß Stern ist das älteste Schloß in Brandenburg, erbaut vom Preußenkönig Friedrich-Wilhelm I., Soldatenkönig und Vater von Friedrich dem Großen, mitten in der Parforceheide gelegen , die im frühen 18. Jahrhundert als “ Thiergarten “ speziell für Jagden hinter der Meute angelegt worden ist. Leider ist die Parforceheide heute zum Teil bebaut und von Autobahnen, Schnellstraßen, Bahnlinien und dem Teltowkanal durchschnitten.
Dennoch sind die Gestelle teilweise erhalten.

22 Berliner und Brandenburger Reiter hatten sich ein gefunden.
Es spielten der “” Jagdhornbläserkreis Berlin-Heilgensee “, die 7 Koppel der Brandenburger-Meute wurden geführt von Dr. Reinhard Buck und Mira Schumann, da der Master Hinrich Mönchmeyer zur gleichen Zeit mit der anderen Hälfte der Meute in Berlin-Müggelheim jagte.Zahlreiche Zuschauer waren erschienen, um sich ein Bild zu machen wie wohl vor ca. 250 Jahren der Adel dem Jagdvergnügen nachgegangen sein mochte.

Die Verhältnisse für das Jagdgeschehen waren nicht gerade ideal: 27° C warm, es hatte lange nicht geregnet und am Sonntag Nachmittag waren viele Erholungsuchende unterwegs, die den Hunden die Arbeit nicht gerade erleichterten.Sechs Schleppen über ca. 8 km rechtwinklig angelegte Gestellwege waren zurückzulegen.
Für die Hunde keine leichte Aufgabe, Überschießen war nicht immer zu vermeiden, so daß die Jagd nicht so im Fluß blieb, wie man es sich als Jagdreiter wünschte.
Mit leichter Verspätung kam die Jagdgesellschaft mit großem Halali zum Jagdschloß zurück. Die Zuschauer waren begeistert und der Veranstalter bedankte sich bei den Teilnehmern und sprach für das nächste Jahr wieder eine Einladung aus.


Nach der Cureè und dem Versorgen der Hunde und Pferde, saßen Vereinsmitglieder, Zuschauer, Bläser und Reiter noch lange gemütlich bei Bier, Bratwurst und Schmalzstullen beisammen, bis alle zufrieden nach Hause fuhren.

Bernd M. Schiel

Jagdbericht 26.09.2009

Jagd Baruth

Auch dieses Jahr erhielten wir vom “Baruther Reiterhof die Einladung dort Jagen zu dürfen.

Als wir eintrafen wurden wir bereits von einigen Jagdreitern, sowie von dem Jagdherrn Matthias Huschke nett empfangen. Beim üppigen Frühstück wurde bereits über die bevorstehende Jagd gesprochen und unser Problem der Unterbesetzung durch Krankheit entweder der Piköre oder deren Pferde erläutert. Schnell fand sich Abhilfe Elke und Volker Kempf, erfahrene Piköre unterstützten die Equipage und Bernd Schiel vom Brandenburger Hunting Club übernahm das Schleppenlegen begleitet von Stephanie Phillip.

Nach dem Gottesdienst - dieses Mal fand er direkt in der Halle statt, hieß es für 25 Reiter die Pferde fertig machen für den Abritt.
Die Zuschauer suchten derweil einen Platz auf Kremsern und Traktorengespannen um die Jagd verfolgen zu können. Um 12:15 Uhr starteten wir bei Sonne und Hitze.

Die 35 Hunde waren in zwei Packs geteilt, da unser Master Hinrich Mönchmeyer plante die Hunde am Stop auszutauschen und erhoffte sich dadurch eine spannendere und schnellere Jagd trotz des warmen Wetters.

Die gut 18 km lange Jagdstrecke führte durch das schöne Baruther Urstromtal mit seinen Wäldern und Wiesen.
Bis zum Stop liefen die ersten 10,5 Koppeln, die 7 Schleppen waren unterbrochen durch lange Schrittphasen in denen die Hunde immer wieder an die Gräben konnten um sich abzukühlen und zu trinken, was bei der Wärme unumgänglich war.
Zwei der Schleppen führten durch Stangenholz wo es sich schon als schwieriger herausstellte den Hunden auf den Fersen zu bleiben.

Am Stop angekommen hieß es für alle erstmal etwas Kühles zu sich zu nehmen. Aber auch für etwas zu Essen war gesorgt: Es gab Würstchen und Gulaschsuppe.
Nach dem Stop folgten 3 weitere Schleppen, nun mit dem anderen Pack bestehend aus 13 Rüden und der Hündin Pia, Hinrich Mönchmeyer ließ nun Elke, Volker und mich alleine mit den Hunden und schaute dem Geschehen vom LKW aus zu.
Wir versuchten daraus das Beste zu machen. Natürlich fehlte mir die Erfahrung ein Pack zu führen und es lief nicht unbedingt einwandfrei. Das Pack war nicht ganz so laut wie ihre Vorgänger und etwas irritiert durch die neue Situation ohne ihren “Rudelführer”. Doch gemeinsam mit Elke und Volker gelang es auch diesen teil der Jagd relativ gut und mit Freude hinter uns zu bringen - Danke Euch beiden nochmals!
Nach der letzten Schleppe allerdings konnten wir die Hunde nicht davon abhalten sich zu ihrem “ Chef” zu begeben, der sich unter die Zuschauer gemischt hatte. Um 17 Uhr endete eine schöne Jagd in toller Landschaft mit dem Curee.

Anschließend setzten wir uns noch gemütlich in der Reithalle zusammen bis wir uns wieder auf den Weg machten

                                                                        Mira Schumann-Besier

Jagd Goslar 22.09.2009

Schnickschnack - was ist das eigentlich?

Bei der “ Wiesenjagd mit Schnickschnack ”, zu denen Dr. Reinhard Buck aus Wolfsburg als Jagdherr eingeladen hat, kann damit nur die Hundearbeit gemeint sein.
Als langjähriger Schleppenleger der Meute von Hinrich Mönchmeyer kennt er die Hunde des Altmasters genau und mit Falk König als seinem Begleiter zeigte er was alles möglich ist, wenn sich 24 Reiter hinter 35 Hunden einfinden um an einem Dienstag Nachmittag Spaß zu haben.


Gleich die erste Schleppe, U-förmig an einem Hang gelegt forderte die noch kalten Hunde aufs Äußerste. Aber schon hier konnten die Reiter die neunzehn Junghunde der Brandenburger-Meute heraus erkennen. Obwohl erst zum vierten Mal draußen überwanden sie ihre Unsicherheit schnell und jagten engagiert mit. Bunt gemischtes Teilnehmerfeld vom Großvater bis zum Enkel, insgesamt vier Pony-Kinder, auch nicht schlecht für einen Dienstag. Ohne Reglement-und Kavallerie-Einteilung ritten alle wo sie Platz fanden. Letzter Hund - erster Pikör: Hier auf den großen Bögen im Harz waren die Letzten dann tatsächlich mal die Ersten und fanden sich in der Rolle des Pikörs wieder.“ Wie auf einem beweglichen Longenplatz “ lobte einer sein Pferd und betrachtete von dem “ Premium Seat ” nicht nur die Hunde und die souveräne Meuteführung von Hinrich Mönchmeyer.Weil er zumeist in den östlichen Bundesländern jagt, ist dieser Anblick “im Westen” selten genug. Auch die Vogelperspektive auf die Kaiserstadt Goslar war das (Cup)-Geld wert.


Hinterher noch eine warme Frikadelle aus der Hand und ein Glas Senf daneben (vom Bier nicht zu Reden) - es muß nicht immer Schnickschnack sein.
Was zählt ist der “ Spaß an der Freud " und davon gab es reichlich.

                                                       
Text: Petra Schlemm

Jagdbericht vom 05.09.2009

XII. A. H. Graf von Arnim-Boitzenburg-Jagd ( Drei-Seen-Jagd )

Endlich war es soweit - unsere Jagdsaison hat begonnen,
Nachdem ich letztes Jahr “ Schwangerschaftsbedingt” pausieren mußte, freute ich mich sehr auf dieses Wochenende.

Am Freitag, dem 04.09.2009 machten wir uns um 15 Uhr auf die siebenstündige Reise nach Mahlendorf, Boitzenburg. Unser Master hatte 12 Koppeln aus dem Hündinnenpack aufgeladen. Hans und ich waren als Piköre mit.
Um 22 Uhr erreichten wir den Stall wo wir die Pferde und die Hunde versorgten. Anschließend ging es zum Hotel Landhaus Arminshain, Buchenhain, wo uns ein liebevoller, üppig gedeckter Abendbrottisch erwartete - Vielen Dank an Frau Wunsch.
Danach saßen wir noch sehr gemütlich mit unseren Bläserfreunden der Rallye Trompes de la Bruyère und einigen Jagdreiterfreunden zusammen.

Am Samstagmorgen, dem 05.09.2009 regnete es Bindfäden - jedoch pünktlich um 11:45 Uhr (die Hubertusmesse wurde schon kurzerhand von der Jagdschloßwiese in die Stallgasse verlegt) stellte sich der Regen ein und die Sonne kam hervor.Zum Abritt, der sich aus organisatorischen Gründen von 12:30 Uhr auf 13:30 Uhr verzögerte fanden sich 20 Reiter ein.
Unsere Equipage wurde von zwei Gastpikören : “Gabi Zorn und Andreas Engelbrecht“ vom Brandenburger Hunting Club unterstützt. Die beiden ritten zum ersten Mal bei einer offiziellen Jagd an den Hunden.Das klappte sehr gut und wir bedanken uns herzlich für Eure gute Mitarbeit. Andreas wurde im Laufe der Jagd auch der rote Rock verliehen - Glückwunsch hier von unserer Seite nochmal.
Die Boitzenburger Reitjagd führte zunächst durch die historische Lärchenallee, vorbei an zwei Seen zum Hauptstop am Wildacker. Dann ging es weiter am Ufer des Haussees zum Halaliplatz am Jagdschloß. Die Hindernisse waren zahlreich und fair gebaut und dienten hervorragend als Trainingssprünge, da die Höhe von 90 cm nicht überschritten wurde.
Die Hunde jagten spursicher und laut auf den von Gräfin von Arnim-Boitzenburg gelegten Schleppen.
Auf der letzten Schleppe kollidierten die Hunde regelrecht mit einem Rehkitz, welches sich aber mit flinken Haken wieder in den Wald retten konnte. Nach 10 Minuten Rufen durch unseren Master waren alle Hunde wieder da und wir konnten eine letzte Schleppe zum Halaliplatz am Schloß legen - wo wir um 17 Uhr eintrafen.

Nach der Curee versorgten wir die Hunde und die Pferde und fanden uns zum Schüsseltreiben in der Stallgasse des Jagdschlosses ein. Ein schöner Tag ging zu Ende und wir machten uns um 18 Uhr auf den Heimweg nach Böhme, wo wir um 0:30 Uhr eintrafen.

Wir danken den Jagdherren Barbara Fichter, Ulrich Schröder und Gräfin von Arnim-Boitzenburg für die nette Unterbringung und einem gelungenen Jagdtag.

                                                     Allzeit “ Gute Jagd “

                                                     Svenja Mönchmeyer

   

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