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Da wir jetzt auch im Netz vertreten sind und unsere Arbeit transparent für alle Interessierten machen wollen, werden wir ab sofort unser Training und unsere Jagden regelmäßig dokumentieren.

 Hundetraining vom 18.08.2009

Heute trafen wir uns, wie gewohnt um 18.30 Uhr, zum Training auf dem Meutehof.
Unser Master teilte heute das Training in zwei Gruppen - da die meisten Hündinnen läufig waren, ging das Pack der Damen zuerst zum Training in das Gelände. Hinerk wurde von den Pikören Mira, Ann-Kathrin, Hans und mir begleitet.
Mira legte einige Schleppen über die Felder, die die Hunde spurgetreu ausarbeiteten.

Anschließend übernahm Svenja die Masterposition und führte die Rüden zum ersten Mal ins Gelände. Auch sie wurde von den Pikören unterstützt. Mira legte jeweils zwei lange Schleppen über die Felder. Die Jungs wirkten anfangs etwas angespannt und nervös - dieses legte sich jedoch recht schnell und sie folgten der Schleppe spurgetreu.

Alle Reiter, Pferde und Hunde fanden sich vollzählig am Kennel wieder ein.
Die anfängliche Anspannung war nun von uns gefallen und wir freuten uns auf einen geselligen Ausklang.

Beate Rein

                                                          Hundetraining am 16.07.2009

Endlich wieder Hundetraining mit Pferd.
Leider waren wir nur drei Piköre zu Pferd, da Hans es gesundheitlich an diesem Tag nicht geschafft hatte. Selbst der Master war diesmal nicht zu Pferd. Die Masterposition übernahm so Svenja Mönchmeyer. Wir gingen zuerst mit 18 Rüden auf das Übungsgelände. Durch die unbekannte Situationn- Master nicht dabei, hatten die Hunde, aber auch die Piköre Anlaufschwierigkeiten. Man merkte, das ihnen die Bezugsperson fehlte und dadurch irritiert waren. Es dauerte einige Zeit, bis die Hunde sich der neuen Situation angepaßt hatten und wir zum Abschluß noch eine gute Schleppe hinter uns brachten.

Auch bei den Hündinnen verlief es anfänglich etwas schleppend. Da hier jedoch mehr Althunde dabei waren, konnten sich die Hunde der ungewohnten Situation schneller anpassen.

Überrascht waren wir über unsere Pferde. Sie waren nach kurzer Zeit wieder ganz in der Rolle eines Pikörpferdes - ruhig und entspannt. Die lange “ Hundepause “ merkte man ihnen nicht an.

Für uns zeigte das Training, dass wir noch viel an uns arbeiten müssen, bis wir auch ohne unseren Master zu Recht kommen. Wir freuen uns aber sehr auf diesen Weg, auch wenn er sehr anstrengend wird.

Mira Schumann-Besier

                                                       Hundetraining vom 07.07.2009                                                     

Wir trafen uns heute um 18.30 Uhr, um nach kurzem Zusammensitzen mit dem Training zu beginnen.

Unterstützt wurden wir heute von einem neuen Gesicht. “Ann-Kathrin”, war das erste Mal mit dabei um sich unsere Arbeit anzusehen.
Sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, gleich drei Fußschleppen auf dem Trainingsgelände zu legen. Dies gelang ihr sehr gut und die Hunde arbeiteten die Schleppen gut aus, obwohl es durch den starken Wind nicht ganz einfach war.

Nach dem Sortieren der Hunde trafen wir uns gemeinsam zum Abendessen bei Kartoffelsalat und Würstchen (Danke Hans!) und besprachen Termine, die in nächster Zeit anliegen.

Das nächste Hundetraining am 16.07.2009 wird dann wieder mit Pferden stattfinden, da die Brut- und Setzzeit vorbei ist. Die Zeit war lang und wir freuen uns alle darauf wieder mit Hund und Pferd gemeinsam arbeiten zu können.

                                                       
Svenja Mönchmeyer

Hier unser erster Bericht vom Hundetraing am 18.06.2009

 

Das Hundetraining begann um 18.30 Uhr und pünktlich trafen die Piköre ein.
Wir ließen alle 43 Hunde, davon 22 Junghunde und die Rentnerin Aster (die das Training immer noch sichtlich gerne mitmacht) zusammen, um auf dem Gelände drei Fußschleppen zulegen, welche von den Hunden gut ausgearbeitet wurden.
Zwischendurch wurde immer das geschlossene gehen und das ins Appell stellen geübt.

Anschließend haben die Piköre sich aufgeteilt, wobei ein Teil sich auf das Anleinen der Junghunde (was jetzt nach dem dritten Mal sehr gut klappte, denn alle Junghunde kamen
freudig mit) konzentrierte und der andere Teil den Außenkennel säuberte.

Nach getaner Arbeit saßen wir noch in geselliger Runde zusammen, um gemeinsam zu grillen und die Trainingseinheiten zu reflektieren.

Equipage der Brandenburger-Meute

 Januar 2010

                                     Brandenburger auf RTL

Autorität hat man oder man hat sie nicht. Und wenn man sie hat, dann kann man sich nur schwer vorstellen, wie das ist, wenn man keine hat.
So ging es jedenfalls Hinrich Mönchmeyer, dem Master der Brandenburger-Meute, bei Filmarbeiten im Kennel in Böhme.

Ich hätte nie geglaubt, dass meine Hunde so sein könnten, bekannte der erfahrene Rüdemann und Master, der seit einem halben Jahrhundert mit Hunden umgeht. Zuerst waren es Dackel für die grüne Jagd, dann Beagles und jetzt Bracken für den Meutebetrieb - dazwischen noch jede Menge andere “beste Freunde des Menschen” von unterschiedlicher Gestalt und Charakter bis hin zum zentnerschweren Bluthund. An Mönchmeyers ruhiger und gelassener Autorität hat kaum noch jemals ein Hund gezweifelt. Das sieht man seiner Meuteführung an, und das erkennt jeder Besucher auf dem Hof.

Drei Tage Belagerungszustand durch zwei Filmteams haben die Hunde der Brandenburger-Meute hinter sich und mit ihnen Hinrich Mönchmeyer und seine Frau Marita im Kennelbetrieb.
Zu Gast waren Mitarbeiter einer Kölner TV-Produktionsfirma, die für den Sender RTL eine Tiersendung aufbereiten.
Tiersendungen sind der Renner im Fernsehen und sinnhaltige Drehbücher kommen augenblicklich mit dem Bedarf nicht immer ganz mit. Unter der Überschrift “Mensch, ich will ein Tier sein” geht es in der geplanten Serie um das Zusammenleben von Menschen und Tieren. Bis zu acht Folgen sind geplant. Die Ausstrahlung ist bereits für April 2010 anberaumt.
In Böhme traten ein Tierpsychologe und ein Hundetrainer an, um im Beisein von Hinrich Mönchmeyer zu zeigen, wie Hunde “ticken”. Anderorts wird das gleiche Thema mit Schweinen, Straußen, Ziegen, Gänsen und sogar Seehunden abgehandelt. Immer geht es darum, das ein Mensch das Leben der Tiere teilt. Pädagogische Botschaft, so wie sie Hinrich Mönchmeyer interpretiert hat, soll es sein Tiere nicht zu vermenschlichen, sondern sie in ihren Eigenarten zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Wer sich in die Lage des Tieres versetzt, kommt mit ihnen am besten aus. Überraschung! (?)

Das versuchte die schwedische Fernseh-Bekanntheit Charlott, die im SAT1-Frühstücksfernsehen und als Moderatorin der Big-Brother-Sendungen aus dem Container bei Dauer-Guckern zu einiger Berühmtheit gelangt ist. Drei Tage teilte Charlott das Leben der Brandenburger-Meute.
Erschwert wurde das der selbst erklärten Tierliebhaberinvon der Tatsache,dass sie Angst vor Hunden hat und außerdem Vegetarierin ist, demnach wenig Leidenschaft für fleischhaltige Mahlzeiten hegt - und die schätzen Caniden nun mal besonders.

Sonntag rückten die Filmleute zum ersten Mal an zur Erstbesprechung und Vorbereitung . Montag erste Dreharbeiten mit Experten, die viel erzählen zum Wesen von Hunden, zu Rudelbildung und Rangordnung. Spätestens als sie hört, das Hunde vom Wolf abstammen, wird Charlott immer bänglicher, aber ihr steht noch viel bevor. Sie muß sich an den Kennel gewöhnen, erst ohne Hunde auf der Pritsche Probeliegen- Am Dienstag dann das Ganze “in echt”. Die Hunde sollen sie imKennel akzeptieren und sie soll das Futter mit ihnen teilen. “Da haben sie aber ein bißchen geschummelt und vegetarisches Hundefutter besorgt”, verrät Mönchmeyer unter Freunden. Kein Wunder, dass die Hunde nicht so begeistert sind als Charlott sie später teilhaben läßt und damit ihre ansteigende Position auf der Rangordnungsleiter demonstriert.

Gezeigt werden soll, wie Charlott sich ihre Position im Rudel erarbeitet. Mit vier Hunden geht das zunächst ganz gut. Sie bleibt zwei Stunden mit ihnen zusammen. Dann mit der ganzen Meute und hier kommt das Aha-Erlebnis. Als sich die Menschin es sich oben auf der Pritsche gemütlich machen will sind die Hunde da ganz anderer Meinung. “Selbst die Junghunde wurden plötzlich frech. Ich hätte nie gedacht, das meine Hunde so sein können”, ist Mönchmeyer bass erstaunt nachdem er die Ruhe im Kennel wieder hergestellt hat. Wie denn auch? Wenn Mönchmeyer selber, seine Familie oder die Piköre mit der Meute umgehen,gibt es keinen Anlass für Rangordnungsquerelen.
Das der Master und seine Menschen der Boss sind, daran besteht seit der Geburt der Welpen kein Zweifel.

Das die Hunde Jagdhunde sind, das erlebten Charlott und das Experten-Team vor und hinter der Kamera am Abschlußtag. Ganz schaffte die Möchtegern-Artgenossin das 45-Stundenkilometer-Tempe der Bracken auf der Schleppe, aber die Fernsehzuschauer werden vermutlich Gelegenheit habe, die Brandenburger Hunde und die Equipage in voller Aktion zu sehen.
Reinhard Buck als Schleppenleger,Mira Schumann-Besier,Hans Kraeft, Margret Ehlert und Master Hinrich Mönchmeyer waren drei Stunden unterwegs, um alles “in den Kasten” zu kriegen. Und im Anschluß hat Charlott dann auch geritten. Das kann sie nämlich wirklich, ist früher bis Klasse L auf Turnieren gewesen, war zweite bei dem Turnier bei Stefan Raab.

Das Fazit, was die Filmemacher ziehen können ist ganz sicher, dass die Haltung von Hunden im Meuteverband ihrer natürlichen Lebensweise am nächsten kommt. Die Rangordnung im Rudel gibt ihnen Sicherheit. Und was hat Mönchmeyer gelernt? “Fernsehen ist hektik und richtig Streß. Die fangen morgens um 7 Uhr an und hören abends um 10 Uhr auf. Vor allem die Kameraleute sind den ganzenTag nur im Laufschritt unterwegs, dabei wiegt die Kamera acht Kilo und das Stativ nochmal zwanzig.”

Und weil das ganze ja auch noch Wettbewerbscharakakter haben muß, damit deutsche Fernsehzuschauer die Quotenzähler zufriedenstellen, läßt man im Konzept der Serie zwei Probanden im Vergleich gegeneinander antreten.
Straußen gegen Meutehunde ging unentschiedenaus. Wichtig! Oder?

Text: Petra Schlemm                                Quellennachweis: www.schleppjagd24.de

Wir bedanken uns bei Petra Schlemm, die uns Ihren Text für die Homepage zur Verfügung gestellt hat. 

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