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Ausrüstung Reiter
Kopfbedeckung:
Der wichtigste Gegenstand ist eine splittersichere Kappe mit Drei- oder Vier-Punkt-Befestigung, die Melone gibt es inzwischen auch mit fester Einlage. Zum roten Rock wird keine Melone getragen, sondern wenn es fein sein soll der Zylinder. Zum Frack immer Zylinder.
Jackett / Jagdrock:
Herren tragen rot, schwarz oder grün. Damen auch blau, aber niemals rot, höchstens bordeaux ist erlaubt. Der Jagdrock ist in der Regel lang und sollte eine Hand breit oberhalb des Knies enden - das hält im Herbst und Winter warm. Unter dem Jagdrock trägt man eine Weste.
Arbeitsschleppen zwischen dem 1. April und dem 15. Juli werden, wenn überhaupt, dann nur in gedeckten Farben, “Tweed“ (kariert, meliert, etc.) geritten. Dazu darf dann auch ein Schlips anstelle des Plastrons getragen werden.
Der schwarze Rock ist immer erlaubt, sowohl für Arbeitsschleppen als auch bei offiziellen Jagden. Auch bei Einladungen im Ausland tragen deutsche Reiter schwarz.
Reithose:
Sollte weiß, beige oder maisgelb sein.
Hemd:
Farbe weiß, dazu trägt man ein Plastron mit schmückender Plastronnadel (bitte keine vorgefertigten oder einen Schlips, denn das traditionelle Plastron kann als Verband, Hundeleine und als Flickzeug für Leder dienen, es ist außerdem sehr kleidsam und hält an kalten Tagen schön warm).
Stiefel:
Schwarz, braune Stulpen nur für Herren.
Sporen:
Kann man tragen, aber bitte nicht zum Stelldichein oder zum Schüsseltreiben.
Sicherheitsweste:
Ist erlaubt und empfohlen, ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen.
Schmuck / Haare ( Damen) :
Bei Schmuck möglichst auf wenig beschränken, aus Sicherheitsgründen sind allenfalls Ohrstecker erlaubt.
Lange Haare so zusammenbinden, das keine Fransen wehen. Bei halblangen Haaren empfiehlt sich ein Haarnetz, wenn dieses aus dem Helm hervor reicht.
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